Optionshandel: Ein Leitfaden für Einsteiger

Optionshandel

Optionen werden für viele verschiedene Zwecke eingesetzt und können auf Aktien, Futures, Währungen und mehr angewendet werden. Der Handel mit Optionen ist eine der kompliziertesten Formen des Investierens, die es gibt.

Es gibt viele verschiedene Arten von Optionen, die von Anlegern genutzt werden, was es Anfängern schwer machen kann, zu wissen, wo sie anfangen sollen. Deshalb haben wir diesen Leitfaden erstellt - damit Sie erfahren, welche Optionen es gibt und wie Sie sie in Ihrem Portfolio einsetzen können.

Was ist ein Optionsvertrag?

Ein Optionsvertrag ist ein Vertrag, der dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht gibt, einen Vermögenswert zu einem vorher festgelegten Preis an oder vor einem bestimmten Datum zu kaufen oder zu verkaufen. Er ist eine Art von derivativem Wertpapier.

Optionskontrakte werden zur Absicherung gegen Risiken, zur Spekulation auf Vermögenspreise und zur Erzielung von Erträgen eingesetzt. Der Optionsinhaber zahlt für diesen Vertrag eine Prämie. Die Bedingungen einer Option werden von beiden Parteien vereinbart und können von einem Instrument zum anderen variieren.

Optionspreisgestaltung und Wert der Option am Verfallstag

Optionen können eine gute Investition sein, wenn man weiß, wie man sie einsetzt. Es gibt zwei Hauptarten von Optionen: Kaufoptionen und Verkaufsoptionen.

Call-Optionen geben dem Inhaber das Recht, eine bestimmte Anzahl von Aktien zu einem bestimmten Preis bis zum Verfallsdatum zu kaufen. Put-Optionen geben dem Inhaber das Recht, eine bestimmte Anzahl von Aktien bis zum Verfallsdatum zu einem bestimmten Preis zu verkaufen.

Es gibt viele Dinge, die Sie beim Kauf einer Option bedenken müssen. Die folgenden Leitlinien können Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen.

  • Je mehr Zeit Sie haben, desto mehr Zeitwert wird auf die Option angesetzt.
  • Je höher die Volatilität der Aktie ist, desto höher ist die Prämie für einen aus dem Geld liegenden Call oder Put.
  • Wenn Sie einen Call kaufen, ist es immer besser, ihn zu kaufen, wenn er einen hohen Zeitwert hat.

Kauf von Calls und Puts

Der Kauf von Calls und Puts ist eine Strategie, die von Anlegern genutzt werden kann, die von der Entwicklung des Aktienkurses eines Unternehmens überzeugt sind. Mit dem Kauf von Calls erwirbt ein Anleger eine Call-Option auf eine Aktie in der Erwartung, dass der Aktienkurs während der Laufzeit der Option steigen wird.

Der Kauf von Puts ist ähnlich, aber hier kann der Anleger eine Verkaufsoption in Erwartung eines sinkenden Aktienkurses kaufen. Die Erträge aus dem Kauf von Calls und Puts sind identisch, wenn die Aktien während ihrer jeweiligen Laufzeit um genau einen Dollar steigen oder fallen.

Beispiel: Die Aktie XYZ wird für 20 $ pro Aktie gehandelt. Sie können eine Call-Option kaufen, die Ihren Verlust auf 2 $ begrenzt und Sie profitieren lässt, wenn der Preis nach oben springt; der Vorteil dieser Option ist, dass sie in 8 Monaten ausläuft und nur 200 $ kostet.

Verkauf von gedeckten Calls und Puts

Der Verkauf eines Calls oder Puts ist die konservativste Art, mit Optionen zu handeln. Bei einem Covered Call verkauft (oder "schreibt") ein Anleger eine Call-Option und kauft (oder "hält") gleichzeitig 100 Aktien der zugrunde liegenden Aktie. Der Anleger kann diese Strategie anwenden, wenn er der Meinung ist, dass der Kurs der zugrunde liegenden Aktie vor Ablauf der Option nicht über den Ausübungspreis steigen wird.

Der Inhaber einer Put-Option hingegen hat durch den Verkauf einer Option 100 Aktien des zugrunde liegenden Wertpapiers geshortet und profitiert daher, wenn der Wert des Wertpapiers sinkt.

Beispiel: Die Aktie XYZ liegt bei 20 $ pro Aktie, und ein Call mit einem Ausübungspreis von 20 $ und einer Laufzeit von vier Monaten liegt bei 1 $. Für den Kontrakt wird eine Prämie von 100 $ bezahlt. Ein Händler kauft 100 Aktien für 2.000 $ und verkauft einen Call, um 100 $ zu erhalten.

Geldkurs, Briefkurs und Spread

Die Geld-Brief-Spanne ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht, wie viel der Handel mit Optionen kostet. Je breiter die Geld-Brief-Spanne ist, desto teurer ist der Optionshandel für die Anleger. Je geringer die Geld-Brief-Spanne ist, desto günstiger ist der Handel mit Optionen für den Anleger. Hier sind einige wichtige Dinge zu beachten:

  • Das Optionsgebot ist der Preis, den der Optionskäufer für den Optionsvertrag zahlt.
  • Option Ask ist der Preis, den der Optionsverkäufer für den Verkauf eines Optionskontrakts erhält.
  • Der Optionsspread ist die Differenz zwischen einem Optionsgebot und einem Optionsantrag. Damit lässt sich die Liquidität eines Optionskontrakts messen.

Darüber hinaus werden die Geld- und Briefkurse von Market-Makern festgelegt, die die Preise angeben, die sie zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen bereit sind. Das bedeutet, dass ein Market Maker sein Angebot (die Nachfrage) ausweiten wird, wenn eine große Menge an Aktien zu seinem Kurs verfügbar ist.

Schlussfolgerung - Werkzeuge, die Sie für den Einstieg benötigen

Optionshandelsplattformen sind der beste Weg, um in die Welt des Optionshandels einzusteigen. Sie bieten eine Reihe von Tools und Ressourcen, die Ihnen helfen, ein erfolgreicher Händler zu werden. Viele Broker wie Webull und Robinhood bieten inzwischen einen provisionsfreien Handel an, der es Ihnen ermöglicht, sich schnell einzurichten und zu handeln.

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